Wie alles begann

Eines schönen Tages, im Spätsommer 1998, trafen sich der Boiler und der Roman auf ein Bierchen und einen leckeren Burger bei „Chong´s Diner” in Nürnberg und sie redeten und redeten über die alten Zeiten und über ihre damalige Rhythm & Blues Coverband „SIX PACK” und Boiler sagte: „Wir beide müssten mal wieder zusammen Musik machen.” Roman erwiderte: „Was für Musik willst du denn machen” und Boiler sagte darauf: „Na – Ja – keine Ahnung – irgendeine Musik – Hauptsache Spaß.”

Auf irgendeine Musik hatte der Roman keinen Bock – auf Spaß allerdings immer und so kam es, dass just in diesem Moment der Song „Sign your name across my heard” von Terence Trend Darby über die Kneipenanlage lief.

Zu „SIX PACK” Zeiten hatten die Jungs immer Charthits, die im Radio gespielt wurden, auf fränkisch umgetextet, verarscht und lauthals mitgesungen, während sie unterwegs zu irgendwelchen Auftritten waren.

Roman sagte: „ So was könnten wir doch machen – das ist so richtig bescheuert und mal was ganz anderes” und fing an die fränkische Version von „Sign your name across my heard” zu singen. „Schreib dein Nomä aaf mei Herdz – ich mächd das du mei Baby wersd.”
Beide lachten und ein neues fränkisches Bandkonzept entstand.

Sie überlegten, wer für dieses Projekt noch in Frage kommen könnte und so kamen sie auf Benno Baum als Gitarristen, mit dem Roman vorher ein paar Jahre bei „PUNCH & JUDY” und „BLAUFISH” gespielt hatte. Boiler schlug Michael Schuler als Bassisten vor, mit dem er wiederum in einer Band Namens „CLUTCH UP” gespielt hatte.
Roman, Boiler, Benno und Micha machten ein Date aus und trafen sich im „El Coyote” um über dieses fränkische Bandkonzept zu reden, und entgegen allen Bedenken von Roman war sogar der Benno, der alte Headbanger, bereit dieses Konzept wenigstens einmal auszuprobieren.

Alle waren sich einig, das für dieses Vorhaben ein Keyboarder von Nöten sei.
Benno und Roman hatten kurze Zeit vorher Pino Barone, einen kleinen Nürnberger Italiener kennen gelernt, der als „Alleinunterhalter” in Nürnberg sein Unwesen trieb und dieser wurde kurzerhand gefragt ob er Lust und Zeit hätte bei diesem Projekt mitzumachen.

Zur ersten Probe Anfang Herbst 1998 erschienen alle fünf ohne zu wissen was jetzt genau auf sie zukommt.
Roman legte sich ein paar Radioklassiker, die jeder kannte, zu Recht und schrieb fränkische Texte auf die ja meist in englischer Sprache gesungenen Chartbreaker um eine Basis für das erste Aufeinandertreffen zu schaffen.

Schon nach der ersten Probe stand fest, dass dieses Konzept aufzugehen schien.
Die Jungs harmonierten musikalisch und auch menschlich bestens miteinander.
Sie lachten sich bei jedem der fränkischen Texte kaputt und es wurde ein Termin für die nächste Bandprobe ausgemacht.
Wassd scho? Bassd scho! war geboren und in kürzester Zeit hatten sie ein Programm in der Tasche, und der erste Auftritt in der damaligen Nürnberger Szenekneipe „Ruhestörung” stand auch schon an.

Der Name „WASSD SCHO? BASSD SCHO!” entstand eigentlich beim Erklären der Bandidee und des Band-Konzeptes Dritten gegenüber.
Es ist für einen Nichtfranken schwer nachvollziehbar, wie oft in einer Unterhaltung oder bei der Erklärung einer Sache, die nicht so einfach zu erklären ist, die Floskeln „WASSD SCHO?” und „BASSD SCHO! vorkommen.
Da stand der Bandname quasi permanent im Raum und musste nur einmal als Solcher erkannt werden.

Tja und so vergeht die Zeit, denn seit nunmehr über 11 Jahren machen die 5 durchgeknallten Franken immer noch in derselben Besetzung zusammen Musik.
Mit inzwischen eigenem Tonstudio (SkySoundStudio Nürnberg) und einem Kultstatus der in Nürnberg seinesgleichen sucht.